GWTEC: Von 3.000 € auf
22.500 € Monatsumsatz.

Ein WooCommerce-Shop mit doppelten Produkten, technischen Fehlern und aufwendiger Bestellbearbeitung. Ich habe mit Andreas Brugman die Grundlage repariert, die Auffindbarkeit verbessert und wiederkehrende Abläufe automatisiert. So wurde aus dem problematischen Nebenprojekt ein Verkaufskanal, den GWTEC gezielt ausbauen möchte.

Geländewagentechnik und Zubehör · Andreas Brugman, GWTEC · Umsetzung: Marc Geppert

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Monatsumsatz im August gegenüber April: 22.500 € statt 3.000 €. Das entspricht einem Anstieg um 650 %.

Umsatzangaben aus dem Kundeninterview mit Andreas Brugman. April bis August sind fünf berichtete Kalendermonate.

Was sich
konkret verändert hat.

Der Shop wurde technisch und gestalterisch überarbeitet. Produkte wurden über Google besser auffindbar. Preise und Verfügbarkeiten werden über Lieferantenanbindungen abgeglichen; E-Rechnungen werden automatisch versendet.

Die Zusammenarbeit begann Mitte März. Der Vergleich startet im April – also bereits nach den ersten Arbeiten. Andreas berichtet von mehr Bestellungen und telefonischen Anfragen, zugleich von weniger manuellen Prüfungen je Bestellung.

Ein Shop-Umzug
mit Folgen.

GWTEC baut und betreut Geländewagen und verkauft passende Teile und Zubehör. Der Onlineshop bestand schon lange, lief im Unternehmen aber eher nebenbei. Mit dem Wechsel vom bisherigen Gambio-Shop zu WooCommerce sollte eine bessere Grundlage entstehen.

Bei der Übernahme der Produktdaten brach ein Import ab und wurde anschließend erneut gestartet. Dadurch lagen zahlreiche Artikel doppelt im Shop. Für Andreas war das mit den vorhandenen Mitteln kaum noch zu bereinigen. Gleichzeitig waren technische und gestalterische Arbeiten unvollständig.

„Das war praktisch ein Totalschaden“, beschreibt Andreas die Ausgangslage. Als ich Mitte März dazukam, ging es deshalb zuerst darum, den vorhandenen Shop wieder nutzbar und weiterentwickelbar zu machen.

Erst die Fehler beheben.
Dann weiterbauen.

Produktdaten und Struktur aufarbeiten. Ich habe die fehlerhafte Produktübernahme aufgearbeitet und die Bereinigung doppelter Einträge unterstützt. Bei einem technischen Sortiment muss die Zuordnung stimmen: Kunden sollen das passende Produkt finden, und das Team muss den Katalog weiter pflegen können.

Bestellen und bezahlen verbessern. Ich habe die Bezahlvorgänge überarbeitet und angepasst sowie technische Fehler, defekte Links und Weiterleitungen korrigiert. Die Priorität lag auf den Stellen, an denen ein Besucher tatsächlich zum Kunden werden kann.

Den Shop vervollständigen. Dazu gehörten die technische Umsetzung von Cookie-Einwilligung und Datenschutzinformationen sowie die Überarbeitung der Shop-Oberfläche. Andreas beschreibt den neuen Auftritt als klarer und wertiger. Gestaltung, Produktstruktur und Bestellprozess wurden gemeinsam angegangen, weil sie im Einkauf zusammenwirken.

Die Produkte müssen
gefunden werden.

Suchmaschinenoptimierung und Merchant Center. Parallel zur Reparatur habe ich an der SEO-Struktur gearbeitet und das zuvor nicht angebundene Google Merchant Center eingerichtet. Damit bekam die Produktauffindbarkeit bei Google neben dem funktionierenden Shop einen eigenen Schwerpunkt.

Entwicklung beobachten. Andreas verfolgte die Sichtbarkeit selbst in der Google Search Console. Im Interview berichtet er von steigenden Suchwerten. Entscheidend war für ihn aber, dass das Interesse auch im Betrieb ankam: durch Bestellungen und Anrufe.

„Und vor allen Dingen haben wir es eben anhand von Bestellungen gemerkt, von Telefonaten, die in die Firma eingegangen sind, dass einfach das Interesse über den Onlineshop viel, viel größer geworden ist.“ — Andreas Brugman

Google-Anzeigen waren laut Andreas in diesem Zeitraum nicht aktiv. Bezahlte Werbung war ein möglicher nächster Schritt. Die Umsatzentwicklung wird hier deshalb nicht als Ergebnis einer Werbekampagne dargestellt.

Mehr Bestellungen.
Weniger Einzelprüfungen.

Lieferanten per Schnittstelle anbinden. Vorher musste Andreas bei der Bearbeitung prüfen, ob ein bestellter Artikel verfügbar war und ob der Preis noch passte. Die API-Anbindungen gleichen Preise und Verfügbarkeiten mit Lieferantendaten ab. Er kann Bestellungen dadurch mit weniger Nachschlagen bearbeiten und zur weiteren Abwicklung weitergeben.

E-Rechnungen automatisch übermitteln. Der Rechnungsablauf wurde so eingerichtet, dass die E-Rechnung mit der Auftragsbestätigung automatisch übermittelt wird. Kunden müssen ihrer Rechnung nicht hinterherlaufen, und im Betrieb entfällt ein wiederkehrender manueller Schritt.

Den nächsten Ausbauschritt sauber abgrenzen. Die Übernahme in das weitere Rechnungsprogramm war zum Zeitpunkt des Interviews noch geplant. Sie gehört nicht zu den hier als abgeschlossen beschriebenen Ergebnissen.

Die Automatisierung ersetzt nicht die Arbeit am Geschäft. Andreas berichtet weiterhin von Zeit für Bestellabwicklung, Kundenkontakt und Beratung. Sie nimmt ihm jedoch Prüf- und Versandaufgaben ab, die mit jeder zusätzlichen Bestellung erneut angefallen wären.

Die Entwicklung.
Monat für Monat.

Zwischen April und August stieg der berichtete Monatsumsatz von 3.000 € auf 22.500 €. Die Zwischenwerte zeigen auch den Rückgang im Juli; die Entwicklung war kein gleichmäßiger Anstieg.

April

3.000 €

Mai

über 10.000 €

Juni

rund 20.000 €

Juli

rund 18.000 €

August

22.500 €

Quelle: Kundeninterview mit Andreas Brugman und die daraus erstellte Fallstudie. Die ungefähren Angaben für Mai, Juni und Juli bleiben bewusst erhalten. Es handelt sich um Shop-Umsatz, nicht um Gewinn.

Die Zahlen beschreiben die Entwicklung während unserer Zusammenarbeit. Technik, Auffindbarkeit, Gestaltung und die Arbeit von GWTEC am Sortiment griffen ineinander. Welchen Anteil jede einzelne Maßnahme am Umsatz hatte, lässt sich aus dem Interview nicht getrennt beziffern.

Technische Umsetzung.
Branchenwissen von GWTEC.

Die Arbeit am Katalog war ein gemeinsamer Prozess. Lieferanten liefern ihre Daten nicht automatisch in der Struktur, die ein Fachhändler für seine Kunden braucht. Ich kümmerte mich um technische Umsetzung und Anbindungen; Andreas brachte sein Wissen zu Fahrzeugen, Produkten und Kategorien ein.

Er pflegte selbst zahlreiche Bilder ein und verbesserte Kategorien. Dieses Wissen aus dem Tagesgeschäft war wichtig, um aus importierten Daten ein brauchbares Sortiment zu machen. Nicht jeder Artikel und jede Zuordnung war zum Interviewzeitpunkt bereits fertig überarbeitet.

Im direkten Austausch konnten wir konkrete Probleme besprechen und die nächsten Schritte festlegen. Andreas musste seine fachlichen Anforderungen nicht erst in eine technische Aufgabenbeschreibung übersetzen.

„Du wirst mir noch lange erhalten bleiben, du darfst nicht verschwinden.“ — Andreas Brugman

Vom Nebengeschäft
zum Zukunftsplan.

Zum Zeitpunkt des Interviews wollte Andreas das Sortiment von ungefähr 20.000 auf 50.000 bis 70.000 Artikel erweitern. Dieser Ausbau war geplant, nicht bereits abgeschlossen. Weitere Lieferanten, zusätzliche Produktdaten und eine mögliche spätere Bewerbung sollten den Shop weiterentwickeln.

Langfristig möchte er das Onlinegeschäft als eigenständige geschäftliche Perspektive ausbauen. Dafür braucht er mehr als einen gut aussehenden Shop: auffindbare Produkte, einen verlässlichen Kaufprozess und Abläufe, die mit dem Bestellvolumen mithalten.

Genau diese Grundlagen standen im Mittelpunkt unserer Zusammenarbeit. Aus dem beschädigten Shop wurde ein Verkaufskanal, dessen nächste Entwicklungsschritte Andreas aktiv plant.

Andreas erzählt
die Geschichte selbst.

Im Kundeninterview spricht Andreas über die Probleme nach dem Shop-Umzug, die Umsatzentwicklung und die Entlastung durch die neuen Abläufe.

Kundeninterview auf YouTube ansehen

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